Loisachtaler Nassfutter

Als mein Kaukasischer Owtscharka Rüde Micha an Krebs starb, kann ich mich noch gut erinnern, wie ich weinend vor dem Tierarzt stand. Er sagte zu mir, mit der Abkehr von Hausmannskost und der immensen Zunahme von Industriefutter hätten sich Krankheiten wie Krebs, Arthrose und Allergien erheblich vermehrt. Es gebe leider immer mehr Fälle wie meinen, in dem der Hund schon in recht jungen Jahren an Krebs erkrankt und daran stirbt.

Seit diesem Moment befasse ich mich eingehend mit dem Thema Tierfutter, dessen Herstellung sowie der Futtermittelverordnung. Schnell wurde mir klar, was ich täglich meinem vierbeinigen Liebling vorgesetzt hatte. Natürlich habe ich der vollmundigen Werbung geglaubt, mit den wunderschönen Etiketten auf denen frische Fleischstücke zu sehen waren. Die Realität sieht leider anders aus. Mit Geschmacksverstärkern, Aromen und chemischen Substanzen sind Heerscharen von Aroma-Künstlern in den Labors der Tierfutter-Industrie damit beschäftigt, minderwertigen Fleischmüll zu maskieren und haltbar zu machen.

Nachdem ich eine brillant recherchiertes Buch über die Tierfutterindustrie ("Katzen würden Mäuse Kaufen" von Autor Hans-Ulrich Grimm, erschienen im Heyne Verlag) gelesen habe, war mir klar: Ich produziere mein Fertigfutter in Zukunft selbst!

Dies war die Geburtsstunde der Loisachtaler Hundenaturkost

Meine Prämisse war es und ist es, Hundefutter zu produzieren, das aus schlachtfrischem, entfettetem Fleisch und Innereien von Schlachtungen besteht, die auch für die menschliche Ernährung zugelassen wurden. Lebensmittelqualität also. Zudem war es mein Ziel, vollständig auf die Beigabe von chemischen Zusätzen bzw. Lockstoffen, Dickungs- oder Bindemitteln jeglicher Art zu verzichten. Letztlich sollte es ein ehrliches Hundefutter werden und keines, das nach Wasserzugabe und Kochen als Brühe oder Fleischsoße bezeichnet wird (teilweise bis zu 33%), sondern mit Fleisch, das im eigenem Saft und rein mit natürlichen Zutaten gekocht wird.

Ein Naturkostprodukt der Spitzenklasse

Bei dieser hochwertigen Hundenaturkost ist es nicht notwendig, synthetische Vitamine zuzugeben, die meist aus gentechnisch manipulierten Pflanzen oder Mikroorganismen hergestellt werden und eigentlich nur dazu da sind, um minderwertige Qualität haltbar zu machen und dem Kunden in den Glauben zu versetzen, durch die Zugabe vieler Vitamine sei das Futter besonders gesund. Das Gegenteil ist leider der Fall. Eine transparente Deklarierung der Zutaten auf dem Etikett ist mir besonders wichtig. Nichts soll verschwiegen werden, und unterm Strich sollte man dabei immer auf 100% kommen. Meine oberste Prämisse ist: Es darf nicht anderes in der Dose sein als auf dem Etikett draufsteht.